KI – künstliche Intelligenz

Manche kennen den Begriff, manche haben darüber schon gehört oder gelesen, manche haben vielleicht schon ein wenig damit „gespielt“, andere nützen sie bereits. 

Andere sagen: „Blödsinn“, „Wer braucht das schon“ usw.

Ja, KI ist neu.


Eine Zeitreise.

Meine Zeitreise.

Meine berufliche Laufbahn habe ich im Jahr 1977 begonnen.

In einer Bank, in einer Volksbank, die in der heutigen Form nicht mehr existiert.

Damals wurden unter anderem Buchungsbelege mit und von Boten mit dem Auto hin und her geführt. Von den Filialen in die Zentrale (Buchhaltung) und teilweise auch wieder retour.

Buchungsbelege sind mit der Schreibmaschine geschrieben worden. Je nach Bedarf mit mindestens einem Durchschlag.

Die Schreibmaschinen waren überwiegend noch mechanisch, elektrische Modelle sind erst später dazu gekommen.

Auch Kreditverträge sind mit der Schreibmaschine geschrieben worden. Weitere erforderliche Unterlagen mussten teilweise tippfehlerfrei geschrieben werden, damit nachträgliche Änderungen ausgeschlossen werden konnten.

Das ist heute unvorstellbar.

Das funktioniert heute mit ein paar Mausklicks.

Ein paar Jahre später, bereits bei einem anderen Dienstgeber, war es dann schon etwas fortschrittlicher.

Da wurden abends Disketten des jeweiligen Arbeitsplatzes vor Arbeitsschluss einer Mitarbeiterin gegeben, die diese dann in eine Art „Zentralrechner“ vor Ort eingespielt hat.

Im Laufe der Jahre hat sich klarerweise auch hier alles geändert. Alles wurde am PC erledigt.

Von diesen Disketten war ich damals fasziniert.

Ich hab’ mir damals eine Schreibmaschine gekauft. Die war schon elektrisch betrieben und man konnte das Geschriebene auf Diskette speichern.

Auch ein Display war schon vorhanden.

Eine knappe Zeile lang, man konnte die letzten geschriebenen Worte ansehen und konnte sie nach einer eventuell erforderlichen Korrektur auf dieser Diskette abspeichern.

Eine Diskette hatte für gewöhnlich eine Speicherkapazität von 1,4 MB.

1 Gigabyte (GB) entspricht 1024 Megabyte (MB).

Im Jahr 1998 war es dann so weit. Ich habe mir meinen ersten Computer gekauft.
Die Größe der Festplatte: 3 GB

Dieser Computer war damals ein tolles Ding. Der Verkäufer hat mich beneidet.

Billig war er nicht. Aber das war mir damals egal.

Internet: Ja, auch da hab’ ich mich damals eingeloggt. Die Abrechnung erfolgte nach Zeit, im Minutentakt. Tagsüber (von 06:00 Uhr bis 18:00 Uhr) war es teuer, von 18:00 Uhr bis 06:00 Uhr war es „billiger“. An den Wochenenden und an Feiertagen hat es immer den „günstigen“ Tarif gegeben.

Ich hatte immer einen Blick auf der Uhr. Sonst hätte ich mich verschuldet.

Ein paar Minuten rein ins „Netz“ und ziemlich rasch wieder raus.

Hat man sich – zum Beispiel – um 17:58 Uhr eingeloggt, ist die „teure“ Zeit weitergelaufen. Man musste sich um 18:00 Uhr neuerlich einloggen, damit man den „günstigen“ Tarif in Anspruch nehmen konnte.

Auch dieser Computer hatte ein Diskettenlaufwerk.


Buchungsbelege hin und her führen, Disketten – heutzutage alles unvorstellbar.

Ich glaube, so wird es auch mit KI sein.

In wenigen Jahren wird KI für uns selbstverständlich sein.

So, wie es Handys heute für uns sind.

 

Im Übrigen: Diesen Text habe ich selbst geschrieben. Der wurde nicht von KI verfasst.

Montag, 18. März 2024


__________________________________________________________________________________________________